Kirgisistan

28.07. – 10.08.18

Reise in ein unberührtes Land

Kirgisistan ist eine gute Alternative für alle, die unsere „Wunderreise“ liebten. Die Berge in Kirgisistan sind beeindruckender und haben auch im Sommer schneebedeckte Gipfel. Es gibt Jurten, in denen wir mit Stutenmilch und anderen Leckereien bewirtet werden. Auf den grünen Weiden stehen Pferde und Yaks.
Unsere Reiseleiterin Iyldyz, die von der letzten Gruppe liebevoll „Sternchen“ gerufen wurde, sorgt für gute Laune. Sie tanzt, spielt auf der 3-saitigen Komuz, singt, lacht und versucht, alle Wünsche in Kirgisistan zu erfüllen, was ihr meist gelingt. Wir fahren zum zweithöchsten Bergsee der Welt, in Bergmassive, die an den Himalaya erinnern, und in wilde Schluchten. Lassen wir uns überraschen von einem fast unberührten Land mit überwältigender Landschaft.

Eine Rundreise in kleiner Gruppe zu den Bergen, Hochebenen und Seen Kirgisistans.

NÄHERE INFORMATIONEN:

 

Detailliertes Tagesprogramm

Mit einer kleinen Gruppe nach Kirgisistan

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Bischkek
Nachtflug mit THY ab München über Istanbul nach Bischkek.

2. Tag: Bischkek
Ankunft in Bischkek am frühen Morgen. Wir bekommen einen Early check-in, ein Frühstück und ruhen uns etwas aus. Anschließend Stadtbesichtigung und ein kleiner Wanderausflug in die Schlucht Ala- Archa (vielfarbiger Wacholder). Ü: zentral gelegenes, ruhiges 3-Sterne Hotel.

3. Tag: Bischkek – Nationalpark Tschonn-Kemin
(150 km) Fahrt in den Nationalpark Tschon-Kemin. Unterwegs besuchen wir die Ruinenfelder der ehemaligen Hauptstadt des Reiches der Kara-Kitai mit einem kleinen Museum, einem schiefen Minarett, auf das Sie klettern dürfen, und einem Friedhof, der wegen der feinen Steinmetzarbeiten sehenswert ist. Picknick im Tschon Kemin- Tal an einem Fluss. Nach Möglichkeit kann Iyldys am Nachmittag Reiterspiele realisieren.
Ü: für 2 Nächte in einem gemütlichen, im Nationalstil gehaltenen Gästehaus. Es ist bekannt für gutes Frühstück und Essen.

4. Tag: Nationalpark Tschonn-Kemin
Ein Tag für Spaziergänge oder Wanderungen in schöner Landschaft, ausruhen oder einen Ausflug auf dem Pferd (keine Reitkenntnisse vorausgesetzt).

5. Tag: Issyk-Kul-See
Vier Stunden Fahrt zum Issyk-Kul-See auf 1.600m. Der Name bedeutet „warmes Wasser“. Der See friert aufgrund eines leichten Salzgehalts und seiner warmen Quellen nie zu. Bevor wir Tscholpon-Ata erreichen, bewundern wir Felszeichnungen aus der Skythenzeit. Ü: für 2 Nächte im 3-Sterne Hotel mit eigenem Sandstrand.

6. Tag: Issyk-Kul-See
Relaxen am See. Am Nachmittag ein Bootsausflug und Besuch im Kulturzentrum Ruch-Ordo – ein Highlight der Reise.

7. Tag: Issyk-Kul-See – Karakol      
Weiterfahrt über die Semenow- Schlucht. Bei einer Wanderung freuen wir uns über die wunderschönen Aussichten auf bewachsene Hänge, schneebedeckte Gipfel, smaragdgrüne Almen und auf einen Hochgebirgssee. Die Reise führt uns nach Karakol (3 Std.), das sich nahe des Issyk-Kul-Sees befindet und im 19. Jahrhundert im Kolonialstil errichtet wurde. Wir sehen die hölzerne orthodoxe Kathedrale und eine Moschee, die im Pagodenstil mit schwebendem Dach errichtet wurde. Nach der Freizeit ein privates Abendessen bei einer uigurischen Familie. Ü: 2 Nächte in einem ruhigen 3-Sterne-Hotel.
                                                                                                                                          
8. Tag: Kara-Kol  –  Alty-Araschan – Kara-Kol
Russische Geländefahrzeuge bringen uns nach Alty-Araschan (30 km). Hier oben auf 3.000m entspringen heiße Quellen. Nach einer Wanderung erholen wir uns mit einem gesunden Bad im einfachen „Spa“, gespeist aus den heißen Quellen. Abendessen heute bei einer dunganischen Familie.

9. Tag: Kochkor – Djety-Schlucht – Canyon Skaza
Fahrt entlang des malerischen Ufers des Issyk-Kul-Sees nach Kochkor (1.800m). Wegen der bezaubernden Berglandschaft mit fantastischen Erosionsformen aus rotem Sandstein legen wir einen Stopp in der Djety-Oguz-Schlucht ein. Noch aufregender wird es am Canyon Skaza (Märchen), denn die bizarren Sandsteingebilde bekamen Namen wie Elefant, Drache oder Schloss. Diesen Tag beschließen wir mit einem Bad an einem wilden Strand vom Issyk-Kul. Ü: in einem guten Jurtencamp bei 6er-Belegung (oder 2er-Belegung buchen).

10. Tag: Issyk-Kul-See  –  Naryn
Über den Dolon-Pass (3030m) nach Naryn (5 Std.). Wir passieren üppige Hochgebirgswiesen und treffen Halbnomaden, die uns mit kirgisischer Gastlichkeit auf einen Tee einladen. Ü: in einem Guesthouse.

11. Tag: Naryn  – Tasch Rabat
Heute steht wieder ein Highlight auf dem Programm: Über weite Berglandschaft kommen wir zu der wunderschön gelegenen Karawanserei Tasch-Rabat, die sich malerisch in einer Bergschlucht versteckt und das einzige Relikt der Seidenstraße in Kirgisistan ist. Sie zählt zu den größten Steinbauten Zentralasiens. Am Nachmittag können Sie Nomaden bei der Arbeit beobachten, beim beim melken helfen, reiten oder durch herrlich wilde Natur wandern. (3 Std. Fahrt). Ü: Jurtencamp (4-6er Belegung).

12. Tag: Sanga Canyons – Kochkor                                                                                                  Fahrt durch die pittoreske Khan-Salyk-Schlucht zu den Sanga-Canyons mit fast 400m hoch aufragenden Granitfelsen. Vom Tourismus noch nicht aufgespürt, können wir einen unberührten Winkel für uns entdecken. Über Serpentinen erreichen wir den Pass „33 Papageien“ auf 3.233m. Von hier aus haben wir eine sagenhafte Aussicht auf die Berge und den zweitgrößten See Kirgisistans, den Sonkul-See. Am Ufer stehen Nomadenjurten, Hirten mit Pferden, Schafe und Yaks. Wir können Edelweiß und Enzian finden. Dann geht es über den Kalmak-Pass nach Kochkor (7 Std.). Ü: bei zwei Gastfamilien.

13. Tag: Kochkor  –  Bischkek
Fahrt über den Kuwaky-Pass nach Bischkek. Rest des Tages zur freien Verfügung. Ü: im 3-Sterne-Hotel Asia Mountains.

14. Tag: Heimflug
Transfer zum Flughafen und Heimflug.

Reiseleitung

Iyldys Adraimowa und Marianne Schmidthuber

Iyldys (“Sternchen”) Adraimowa Iyldys lebt in Bischkek. Deutsch lernte sie in ihrer Zeit als Aupair bei Hamburg. Anschließend studierte sie Germanistik in Kirgisistan. Inzwischen ist Iyldiz Deutschlehrerin und in den Sommerferien arbeitet sie als Reiseleiterin. Sie ist ihrem Land sehr
verbunden und durch ihre Kontakte kann sie intensive Begegnungen ermöglichen.

Marianne (Mucke) Schmidthuber ist Reiseveranstalterin mit Organisationspraxis durch mehrjährige Leitung einer Schule für Erwachsenenbildung. Gruppenerfahrung durch pädagogische Tätigkeit in einem Kinderhort in Afghanistan und in der Altenpflege in England. Sie nimmt sich unterwegs gerne Zeit, nach dem Motto: weniger ist mehr.

Teilenehmerzahl

8-10 Personen

Leistungen:

Linienflug ab Frankfurt mit Turkish Airlines, Hotels, Halbpension, Bus, Eintritte, Nationalparkgebühren, Reisehandbuch, deutschsprachige Reiseleitung, Sicherungsschein.

Preis

Preis: € 2.620,- | EZ + € 330,-
Jurten am 9. Tag: bei 2 Pers. pro Nacht +40 €/Pers.

Versicherung

Reiseversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Jahresversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Einreise

Das Gesetz verlangt einen 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass.

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     mobile  089 272 08 97

    reiselust@web.de

    Anfragen

    Marianne Schmidthuber
    Reiseveranstalterin mit viel
    Organisationspraxis durch mehrjährige
    Leitung eines Sprachinstituts.
    Gruppenerfahrung durch pädagogische
    Tätigkeiten in einem Kinderhort in
    Afghanistan und Altenbetreuung
    in England. Bereist seit 1975 die Türkei.

    Thomas Lindner
    Arbeitete als Dokumentarfilmer. Heue lässt er in Anatolien nach alter Tradition Kelims produzieren
    und restaurieren. Sein Interesse gilt dem bunten Gewebe, der Geschichte und der Vielseitigkeit ethnischer Musik.
    Er bereist Asien seit 1969. Mit Begeisterung zeigt er die vielen schönen Plätze, die er über die Jahre entdeckt hat.