Usbekistan

21.04. – 05.05.18

Magische Märchen auf der Seidenstraße

Usbekisan hat mit Samarkand, Buchara und Chiwa die schönsten historischen Bauwerke Zentralasiens. Mit Asis haben wir einen sympatischen und interessierten Reiseleiter in Usbekistan gefunden, der uns die Architektur, die Geschichte und auch das tägliche Leben näher bringt: Wir essen manchmal privat bei Familien, erleben Musik, sehen die Handwerkskunst, eine ungewöhnliche Modenschau und wer mag, kann mit ihm eine Radtour unternehmen.

Usbekistan Reise  –  Magische Märchenstädte auf der Seidenstrasse / in einer kleinen Gruppe erkunden.

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Detailliertes Tagesprogramm

Reise nach Usbekistan

1. Tag: Flug von Frankfurt nach Taschkent
Linienflug  von Frankfurt/Main nach Taschkent mit Usbekistan Airways. Voraussichtlicher Abflug um 11 Uhr 40, Ankunft in Taschkent um 20 Uhr 45.  Ü: modernes 4 Sterne Hotel für 2 Nächte in Taschkent.

2. Tag: Taschkent
Stadtrundfahrt durch die Neustadt. Wir schlendern durch die Altstadt, besuchen eine Medrese und lassen uns auf dem Chorsu-Basar Zeit, auch für eigene Entdeckungen.

3. Tag: Taschkent – Samarkand
Durch grüne Landschaft fahren wir mit einem bequemen Schnellzug (300 km) nach Samarkand und staunen über eine grandiose Nekropole mit prächtigen Grabmälern, die im 14./15. Jh. entstanden. Ü: 3 Nächte in 3-Sterne-Hotel mit Garten.

4. Tag: Samarkand
Samarkand, die Heimstätte der Märchen aus 1001 Nacht. Am Registan-Platz beeindrucken Medresen mit blauen Fayence-Kacheln und Majolika. Nach einem Bummel durch den bunten Basar und Besichtigung des ausgegrabenen Observatoriums lernen wir eine Seidenpapiermanufaktur kennen, die idyllisch an einem Bach liegt. Sofern möglich kommen wir in das Atelier der Künstlerin Romanenko, die modernes Design und zentralanatolische Tradition in Einklang bringt. Ausgefallene Kleidung, die teilweise auch verkauft wird.

5. Tag: Samarkand
Die Bibi-Chanum-Moschee ist ein grandioses Werk der Architektur des 14. Jahrhunderts. Das Grab des Timur finden wir im Gur-Emir-Mausoleum. Am Nachmittag Freizeit. Anschließend Kostproben in einer der ältesten Weinkellereien. Den Tag lassen wir mit einem Essen in einem besonderen Restaurant ausklingen. Dort wird häufig gefeiert und wir werden herzlich zum Mittanzen eingeladen.

6. Tag: Samarkand – Jurtenlager
Fahrt in die Wüste Kisilikum (200 km). Unterwegs besuchen wir einen Bauernhof, um einen Einblick in das ländliche Leben und seine Menschen zu gewinnen. Am Nachmittag erreichen wir unser Jurtencamp (4-6 Personen pro Jurte), ein Sanitärbau ist vorhanden. Wer möchte, kann auf Kamelen reiten. Am Abend lauschen wir am Lagerfeuer kasachischen Volksmusikern und Asis kann uns ein Märchen vorlesen.

7. Tag: Jurtenlager – Buchara
Gelegenheit für ein Bad im Wüstensee. Auf dem Weg nach Buchara (185 km) halten wir an einer Wasserquelle mit heiligen Fischen und einer mittelalterlichen Moschee. Inmitten der Steppe steht einsam ein monumentales Tor, das ins Nichts führt. Es ist der Rest einer Karawanserei auf der Seidenstraße. Am späten Nachmittag erreichen wir Buchara. Ü: 3 Nächte im 3-Sterne-Hotel im orientalischen Stil im historischen Zentrum der Stadt.

8. Tag: Buchara
Buchara – die goldene Stadt, eine Oase inmitten der Wüste. Es scheint, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Die Menschen, die sich auf den bunten Basaren tummeln und in den alten Lehmhäusern wohnen, leben in einer eigenen Welt.  Unser Rundgang führt zur Zitadelle und dem angeschlossenen kleinen Museum. Weiter geht’s zum 46 m hohen Kalan-Minarett, das seit dem 12. Jahrhundert den Pilgern den Weg nach Buchara weist. Daneben liegen die Medrese Mir-e-Arab und Ulugh-Beh, in der seit 400 Jahren Koranschüler unterrichtet werden. Wir sehen die Medrese Chor-Minor mit ihren vier türkisblauen Minaretten und den idyllischen Lavi-Havuz Platz mit einem großen Teich, in dessen Wasseroberfläche sich das Medresen-Ensemblel spiegelt. Unter alten Platanen nehmen wir am Labi-Havuz das Mittagessen ein.

9. Tag: Buchara
Das reich geschmückte Samaniden Mausoleum, ein Meisterwerk der frühen islamischen Architektur. In der Klosteranlage des Nakschhbandi können wir das 4. noch nicht entdeckte Grab der vier heiligen Brüder suchen, denn sobald dieses gefunden wird, soll nach der Legende das Paradies auf Erden herrschen. Sehenswert auch das Haus des Politikers Fayzulla Khojaev aus dem 19 Jahrhundert. Er führte ein interessantes Leben, das ein tragisches Ende nahm. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie sich nochmal in das Basargetümmel stürzen oder geruhsam am Wasser des Lavi-Havuz Platz einen grünen Tee trinken. Abendessen bei einer usbekischen Familie.

10. Tag: Buchara – Chiwa
Heute ist ein langer Reisetag mit 450 km. Die Karawane nimmt den Weg durch die Wüste Kizilkum nach Chiwa. Zwischendurch gibt es eine kleine Wüstenwanderung und eine Picknickpause in einer Teestube.     Ü: 3 Nächte in Chiwa, in einem kleinen, netten Hotel mit Terrasse und Garten in der Alstadt.

11. Tag: Chiwa
Die Oase Chiwa ist ein orientalischer Traum. Die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) bildet ein einzigartiges Freilichtmuseum. Hier lassen wir uns Zeit, besichtigen u.a. die Juma Moschee mit ihren 215 kunstvoll geschnitzten Holzsäulen aus verschiedenen Epochen. Die Fotografenherzen lachen, wenn sie im Abendlicht die unvergessliche Silhouetten mit reich verzierten Minaretten und Kuppeln zwischen den Flachdächern der Lehmhäuser festhalten können.

12. Tag: Chiwa – Ayaz-Kala – Chiwa
Wer will, kann am Vormittag mit Asis eine kleine Fahrradtour mit in die Außenbezirke von Chiwa unternehmen. Wir besichtigen den Sommerpalast und besuchen einen Seidenraupenzüchter. Am Nachmittag Zeit für letzte Einkäufe.

13. Tag: Chiwa – Urgentsch – Taschkent
Flug vom nahen Urgench nach Taschkent. Dort Zeit zur freien Verfügung oder Besuch des Museums. Auf jeden Fall sollten wir mit der Metro fahren, denn die Stationen sind mit Mosaiken, Reliefs aus Glas, Granit, Marmor, graviertem Metall und geschnitztem Alabaster künstlerisch gestaltet. Zum krönenden Abschluss eine Ballett- oder Opernveranstaltung im Navajo-Theater, das berühmt für seine guten Inszenierungen ist.

14. Tag: Taschkent – Chimgan – Taschkent
Fahrt in die Ausläufer des Tien Schan Gebirges nach Chimgan (1.600m) mit Blick auf den schneebedeckten Großen Chimgon (3.309m). Es wird Fotostopps geben und eine Wanderung mit Picknick.

15. Tag: Taschkent – Frankfurt
Am frühen Morgen Rückflug nach Frankfurt/Main.

Reiseleitung

Asis Asisov und Thomas Lindner

Aziz Asisov lebt in Taschkent. Er studierte Germanistik und kam durch ein Stipendium nach
Deutschland. In seinem Traumberuf arbeitet er jetzt schon seit 18 Jahren mit sehr positivem Feedback. Wir haben in ihm den perfekten Reiseleiter gefunden, der ausgezeichnete Landes- und Geschichtskenntnisse mit seiner individuellen Reiseführung vereint.

Thomas Lindner arbeitete als Dokumentarfilmer. Seit vielen Jahren begleitet er eine Werkstatt zur Restaurierung alter Kelims in Konya und lässt Kelims in den Dörfern produzieren. Sein Interesse gilt dem Gewebe der Geschichte und ethnischer Musik. Er bereist den Balkan und Asien seit 1969. Die Vielseitigkeit der Menschen und ihrer Kultur begeistern ihn.

Teilenehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 10 Personen

Leistungen:

Linienlug ab Frankfurt/Main mit Usbekistan Airways, Inlandsflug, Gruppenvisum, Hotels, Halbpension und angegebene Picknicks, Bus, Eintritte (incl. Theater), Reisehandbuch, Sicherungsschein.

Preis

Reisepreis: € 3.100,-

Einzelzimmer: € 240,-

Versicherung

Reiseversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Jahresversicherung:
Meine Empfehlung: ERV

Einreise

Das Gesetz verlangt einen 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass.
Das Gruppenvisum wird von uns beantragt und ist im Preis enthalten.

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    reiselust@web.de

    Anfragen

    Marianne Schmidthuber
    Reiseveranstalterin mit viel
    Organisationspraxis durch mehrjährige
    Leitung eines Sprachinstituts.
    Gruppenerfahrung durch pädagogische
    Tätigkeiten in einem Kinderhort in
    Afghanistan und Altenbetreuung
    in England. Bereist seit 1975 die Türkei.

    Thomas Lindner
    Arbeitete als Dokumentarfilmer. Heue lässt er in Anatolien nach alter Tradition Kelims produzieren
    und restaurieren. Sein Interesse gilt dem bunten Gewebe, der Geschichte und der Vielseitigkeit ethnischer Musik.
    Er bereist Asien seit 1969. Mit Begeisterung zeigt er die vielen schönen Plätze, die er über die Jahre entdeckt hat.